Libaas
لِبَاس
Kleidung
.
Es ist farḍ, so viel Kleidung zu tragen, dass die Körperteile bedeckt sind, die
nicht entblößt werden dürfen, und dass der Körper vor extremer Kälte oder Hitze
geschützt wird.
Es ist mustahhabb, zusätzlich so viel Kleidung zu tragen, dass die
qurʾaanische
Anweisung zur Zierde erfüllt wird (‘Nehmt eure Zierde zu jedem Ort der
Anbetung’, Suurat al‑Aʿraaf: 30), oder um die Wohltaten des Allmächtigen sichtbar zu
machen, oder um seinen gesellschaftlichen Rang zu zeigen.“ „Es ist
Sunnah, nicht
jene Art von Kleidung zu tragen, die die Menschen die Augenbrauen hochziehen
lässt (laute, auffällige, modische oder übermäßig prunkvolle Kleidung).
Das herabhängende Ende eines Turbans sollte entweder ganz oder zur Hälfte bis
zur Taille reichen. (Ein Turban kann auch ohne herabhängendes Ende getragen
werden.) Sich übermäßig mit seiner Kleidung zu beschäftigen - aus Verschwendungssucht
oder Eitelkeit - ist hharaam oder
makruuh;
wenn es jedoch aus einem anderen Grund geschieht, ist es erlaubt.
Masa'lah
.
Es ist hharaam für Männer — nicht für Frauen — rote oder safrangelbe
Kleidung zu tragen.
Rot ist jedoch nicht absolut hharaam für Männer, da sie es in Streifen
oder gemischt in einem mehrfarbigen Kleidungsstück tragen dürfen. Stoff, dessen
Kette und Schuss aus Seide bestehen, ist für Frauen
hhalaal und für Männer hharaam
- außer als Rand, der nicht breiter ist als vier
Finger.
Stoff, dessen Schuss aus Seide und dessen Kette aus Wolle oder Baumwolle
besteht, darf von Männern im
Dschihaad getragen werden. Stoff hingegen, dessen Schuss aus Baumwolle
oder Wolle und dessen Kette aus Seide besteht, darf von Männern jederzeit
getragen werden. Es ist erlaubt, Bettlaken (Bettüberwürfe) und Kissenbezüge aus Seide zu
benutzen - nach Imaam Abuu Hhaniifah (und ebenso nach den Imaamen Schaafi'ii und
Maalik).
Masa'lah
.
Frauen ist es erlaubt, Schmuck aus Gold und Silber zu tragen.
Männer jedoch dürfen keinen Gold‑ oder Silberschmuck tragen — außer Silberringen
oder Ringen, in die etwas Gold um die Fassung eingearbeitet ist.
Masa'lah
.
Silberne Zahnspangen (und Füllungen) dürfen für die Zähne verwendet
werden, aber nicht Gold.
Nach den beiden Gefährten des Imaams (Abuu Yuusuf und Muhhammad) darf jedoch
auch Gold verwendet werden.
Masa'lah
.
Ringe aus Eisen, Stein oder Messing sollen nicht getragen werden.
Masa'lah
Es ist Sunnah für einen Herrscher oder
Qaaḍii (oder jeden, der es
benötigt), einen Siegelring zu tragen.
Für andere (die keinen Bedarf dafür haben) ist es besser, keinen zu tragen.“
Masa'lah
.
Es ist erlaubt, von einem Teller oder Gefäß zu essen, das mit
silbernen Nieten versehen ist - unter der Bedingung, dass man den Kontakt mit
dem Silber vermeiden kann.“
Masa'lah
.
Es ist hharaam für einen kleinen Jungen, Seide oder Schmuck aus Gold
und Silber zu tragen.
Ende des Auszgs von "MA
LA BUDDA MINHU"
Die
Fard
(Pflicht) der Kleidung ist das Bedecken der
Aurah (Schambereich).
.
... in
der Öffentlichkeit und beim Verrichten des
Ssalaah
(Ritualgebet) ist das Bedecken der
Aurah
(Schambereich) fard,
sonst ist das
Ssalaah
nicht gültig, es sei denn du hast nichts, was deine Aurah
bedeck und bis alleinund verrichtest dein Ssalaah im Sitzen.
.
.
Männer müssen von einschließlich Nabel bis einschließlich
Knie bekleidet sein;
.
Frauen müssen ihren ganzen Körper bis auf Gesicht, Hände und Füße
bedecken.
Sunnah
in
der Kleidung
.
Kopfbedeckung - vorzüglich Turban (Sunnah Muakkadah)
Weite Kleidung; der Gesandte Allahs - möge der Friede und Segen Allahs
auf ihm sein - sein Hemd (Qamiis - قَمِيص)
nur bis zur halben Wade herunterhängen lassen.
Unter dm Hemd gewickeltes Tuch (Isaar)
Umhang, Mantel
Sandalen oder Khuff
Makruhh
in der Kleidung
.
Rot / Gelb, leuchtende Gewänderung zwecks Anpassung an die Kufaar; es sei denn, man kann
sich keine Kopfbedeckung leisten oder hat eine Krankheit, Angst usw.
Hharaam
in der Kleidung
.
Durchsichtige Kleidung (also das
die Schambereiche (Satr)
sichtbar werden.
Hemd, Hose, Isaar (Wickeltuch) der Männer dürfen wissentlich nicht über die Knöchel herunterhängen.
Gold in der Kleidung verwirkt (außer minimal am Rand)
Generell die Nachahmung der typischen Kleidung der
Kufaar (Ungläubige), so
dass man nicht mehr zwischen Muslimen und Ungläubigen unterscheiden kann.
Der Gesandte
Allahsﷺ sagte:
„Wer ein Volk nachahmt, gehört zu ihnen.“
(Abu Dawud, Ahmad)
Dieses Hadiith
wird von den Gelehrten als Warnung
verstanden: Muslime sollen ihre religiöse Identität bewahren und nicht
bewusst die spezifischen religiösen oder kulturellen Zeichen der
Nichtmuslime übernehmen. Die Verbreitung von Turban, Vollbart und langen Gewändern war nicht
nur religiös motiviert, sondern auch kulturell und sozial: Die
äußerlich sichtbare Sunnah wurde zu einem Symbol
der islamischen Identität, weshalb sie sich in vielen Ländern
ausbreitete – auch dort, wo die ursprüngliche Kleidung anders war.
Als Muslime
noch nicht daran dachten, Hidschrah
nach Daaru-l-Kufr zu machen,
und dort zwecks Anpassung die
Kleidung der Kufaar so nachzuahmen, dass man
Muslime von Kufaar optisch
nicht mehr unterscheiden kann:
.
Imam Abuu Hhaniifah
betonte, dass Kleidung in erster Linie die ʿAwrah verhüllen
muss. Die konkrete Form der Kleidung war für ihn
flexibel, solange sie nicht gegen
islamische Prinzipien verstößt.
Imam Malik
war stark von den Gewohnheiten in Medina
geprägt. Er akzeptierte Kleidung, die den
lokalen Bräuchen entsprach, solange sie die
religiösen Anforderungen erfüllte.
Imam al‑Shafiʿi
hielt fest, dass Kleidung nicht
transparent sein darf und die ʿAwrah bedecken
muss. Er sah keine Pflicht für eine bestimmte
Art von Kleidungsstück, sondern ließ Raum für
kulturelle Anpassung.
Imam Ahmad ibn Hanbal
betonte Bescheidenheit und Einfachheit,
aber auch er sah keine bestimmte Form
vorgeschrieben. Wichtig war, dass Kleidung nicht
zur Arroganz oder Nachahmung von unislamischen
Praktiken führt.
Verbreitung der Sunnah in der Kleidung
.
7. Jahrhundert C. – Arabien: Der Prophet ﷺ und seine
Gefährten tragen Turban, Bart und lange Gewänder. Dies ist Vorbild
für Muslime
8. Jahrhundert C. – Persien: Mit der Expansion des
Islaam übernehmen muslimische Herrscher und Gelehrte Kleidung
die an die Sunnah erinnern soll; vielleicht auch als Zeichen religiöser Autorität.
9.–10. Jahrhundert C. – Indien: Händler und Gelehrte
bringen die Sunnah‑Kleidung nach Sindh und Nordindien. Sie wird mit
lokalen Stoffen und Schnitten kombiniert.
11.–13. Jahrhundert C. – Nordafrika: Fatimiden und
Almohaden fördern Turban und Bart als sichtbare islamische Identität.
14.–16. Jahrhundert C. – Osmanisches Reich: Turban und
Bart werden zu offiziellen Symbolen muslimischer Herrscher und
Gelehrten. Kleidung wird leider stark institutionalisiert und damit
entwertetet, wie heute noch vor allem unter türkischen und bosnischen
Immigranten in Österreich zu bemerken ist.
17.–19. Jahrhundert C. – Zentralasien: Sunnah‑Kleidung
verschmilzt mit lokalen Trachten, bleibt aber eindeutig religiöses Zeichen.
20. Jahrhundert C. – Muslimische Auswanderung nach
Daaru-l-Kufr mesit aus wirtschaftlichen Gründen: Turban, Bart und lange Gewänder werden immer
seltener als sichtbare Sunnah auf der Straße getragen.
21. Jahrhundert C. - Muslimische
Auswanderung von Daru-l-Islaam nach Daaru-l-Kufr nimmt große
Ausmaße; fast vollständiges Nachahmen der
typischen Kleidung der Ungläubigen wird zum Standard; Muslime sind auf
der Strasse bestenfalls aus Ausländer zu erkennen. Muslime sind längst
Untergebene geworden und ahmen Ungläubige in der Kleidung und Haartracht
nach. Um das zu rechtfertigen leugnen sie die Sunnah.
Muslime hatten sich früher nicht an die Kleidung der Ungläubigen
angepasst sondern die Sunnah zu erhalten versucht.
Heute ahmen Muslime die
Kleidung Ungläubiger nicht nur in Daaru-l-Kufr, sondern auch in den
islamischen Ländern nach und argumentieren,
dass diese "Anpassung" richtig wäre, doch sie haben damit ihre "Ehre Muslim
zu sein" verloren.
.
Schon im neunten Jahrhundert lebten nomadisierende Musliminnen und Muslime
innerasiatischer Herkunft als Handelsleute im Donauraum. Zwischen 1050 und
1280 entstanden dann unter ungarischen Königen die ersten muslimischen
Gemeinden in Form von kleinen Dörfern, die Beziehungen zu ihren Stammländern
pflegten. Als es ab dem 15. Jahrhundert zu Streitigkeiten mit der
muslimischen Bevölkerung kam, fand erstmals eine intensive
Auseinandersetzung in Österreich mit dem Islaam statt. Im Jahr 1638 endete
die Macht des Osmanischen Reichs nach der zweiten Türkenbelagerung Wiens und
der darauffolgenden Niederlage der Osmanen. Der Gegenangriff Österreichs
dauerte über 200 Jahre. Nichtsdestotrotz wurden die kulturellen
Handelsbeziehungen zwischen dem Osmanischen Reich und Österreich nie
eingestellt. Seitdem die Türken nach Mitteleuropa gekommen waren, hatte
es immer mehr muslimische Kaufleute, Reisende und Diplomaten gegeben,
die
durch ihre Lebensweise und Kleidung die Aufmerksamkeit der österreichischen
Bevölkerung erregten, sodass die Studien islamischer Philosophie und
orientalischer Dichtung im 18. Jahrhundert zur Mode wurden.
Zeitgleich wurden die
Handelsbeziehungen zum Osmanischen Reich kontinuierlich verbessert und eine
Kolonie türkischer Kaufleute ließ sich in Wien nieder. Während der Zeit von
Kaiserin Maria Theresia wurde die Orientalische Akademie in Wien gegründet,
die kaiserlich-königliche Dolmetscher ausbildete.......
" Quelle:
https://www.islamportal.at/beitraege/artikel/islam-in-oesterreich
.
Ist das Tragen des Turbans
ist eine Sunnah Muakkadah -
السُّنَن
المُؤَكَّدَة (bekräftigte
Sunnah)?
.
Sunnah Mu'akkadah ist
das, das der Prophet ständig tat und die Menschen dazu
ermutigte, obwohl er vielleicht ein- oder zweimal davon
abgesehen hat, um zu zeigen, dass es nicht
waadschib
(verpflichtend)
ist. Wir haben viele Hhadiithe, die das Tragen des
Turbans dringend empfehlen. Mullah Ali al-Qari hat eine
Risalah zu diesem Thema geschrieben, in der etwa hundert
Hhadiithe erwähnt werden. Zweifellos werden einige
davon schwach sein, aber einige sind auch hhasan oder
ssahhihh. Und selbst wenn wir der Argumentation halber
annehmen würden, dass sie alle schwach sind, würden sie sich
gegenseitig bestätigen und den HHhadiith zu hhasan
li ghairihi oder sahhih li ghairihi machen. Neben
Mullah Ali al-Qari haben auch eine Reihe anderer 'Ulama Bücher
zu diesem Thema geschrieben, darunter Ibn Hajar al-Asqalani.
[Maulana Muhhammad Yusaf Makkii]
E
ine
Sunnah Muakkadah ist die
Sunnah, die der Prophet - salallahu alayhi wa salam
- und die Ssahhaaba - Radiyallahu anhum - mit
Kontinuität durchgeführt oder betont haben. Das Verlassen dieser
Sunnah ohne triftigen Grund führt dazu, eine Sünde zu
begehen, und diese Person wird der Fürsprache des Propheten -Salallahu
Alayhi wa Salam - am Tag von Qiyammah beraubt.
(Fatawa Rahimiya S. 191, Band 2 -
Mufti Abdur Raheem Lajpuri)
Es ist erwiesen, dass die Gefährten des Gesandten Allahs
(Allahs Segen und Frieden seien auf ihm) mit bedecktem Haupt beteten.
Imam Al-Bukhari, möge Allah mit ihm zufrieden sein, erwähnt dies in seinem
Sahhihh als Aussage von
Hhassan al-Bassri - möge Allah mit ihm
zufrieden sein - in diesem Sinne. [Bukhaarii]
Der Gesandte Allahs
(Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) überlieferte, dass Allah,
der Erhabene, sagte:
„... und mein
Diener fährt fort, sich mir durch freiwillige (Nawafil) Handlungen zu
nähern, bis ich ihn liebe.“
[Bukhari]
لَّقَدۡ كَانَ لَكُمۡ فِى رَسُولِ ٱللَّهِ
أُسۡوَةٌ حَسَنَةٌ۬ لِّمَن كَانَ يَرۡجُواْ ٱللَّهَ وَٱلۡيَوۡمَ
ٱلۡأَخِرَ وَذَكَرَ ٱللَّهَ كَثِيرً۬ا
.
"In dem Gesandten
Allahs habt ihr wirklich ein schönes Beispiel…“
.
Suurat Ahzab;
21
493
Der Turban ist die Würde des Gläubigen.
.
"Der
Turban ist die Würde des Gläubigen,
die Ehre des Arabers und wenn die Araber ihren Turban ablegen, werden sie
ihre Ehre abgelegt haben.“
Hadiith - Deylemi,
3/88, Nr.4247
.
Das Bedecken des Kopfes während des Gebets ist eine Sunnah,
und man sollte sich so gut wie möglich daran halten. Es ist jedoch keine
Bedingung für die Gültigkeit des Gebets, daher ist die Pflicht
auch ohne Kopfbedeckung erfüllt, wenngleich auch ohne die Segnungen der Sunnah. Wir
sollten unser Bestes tun, um unser Ssalaah so nah wie möglich am
Vorbild des Gesandten Allahs
ﷺ
- zu orientieren. Selbst eine kleine Nachlässigkeit kann uns um die
Barakah und die
Thawaab (Belohnung) bringen, die jede Sunnah
des Heiligen Propheten - sall-Allahu alayhi wa Sallam - seinem wahren Anhänger
bringt. Deshalb sollten wir diese Angelegenheit nicht auf die leichte
Schulter nehmen. [Mufti Taqi Usmani]
Frage
.
Wenn jemand in einer Moschee mit unbedecktem Kopf sitzt und
ein anderer ihm eine Kappe gibt, die er im Ssalaah tragen soll.
Sollte er die Mütze tragen oder nicht? Und wenn er sie trägt und damit
betet, ist es dann eine Bbid'a?
Antwort
.
Ja, wenn dein Kopf unbedeckt ist, solltest du nicht zögern,
eine Mütze zu tragen, die dir ein Bruder freundlicherweise zur Verfügung
stellt. Auf diese Weise kannst du die Sunnah erfüllen, mit bedecktem
Kopf zu beten, während du das Herz des helfenden Bruders mit Freude
erfüllst, wenn du seine Hilfe annimmst. [Shurunbulali, Nur al-Idah]
Riiyaa
(Das zur Schau stellen / Show)
.
Allah, der Erhabene, sagt: „Ihnen wurde nur befohlen, Allah
˹allein mit aufrichtiger Hingabe an Ihn in aller Aufrichtigkeit zu verehren“
[Qur'aan 98:5] Zur Schau stellen (Riaa) ist das Streben nach
Status in den Herzen der Menschen durch eine gottesdienstliche Handlung, die
allein Allah gewidmet sein sollte. Dies ist eine der Krankheiten des
Herzens, mit der man so gut wie möglich umgehen sollte. In seiner Ihya sagt
Imam al-Ghazali - möge Allah mit ihm zufrieden sein - ausdrücklich, dass es
ein Fehler ist, einen Akt der Anbetung zu unterlassen, aus Angst, in
Prahlerei zu verfallen. In Wirklichkeit folgt man damit dem Teufel und
verlässt den Weg der Gläubigen. Stattdessen solltet ihr eure
gottesdienstlichen Handlungen vollenden und euch in eurem Tun um
Aufrichtigkeit bemühen. [Sufyan Qufi (Ustadh) - Geprüft und gebilligt
von Schaykh Faraz Rabbani]
Vorbildwirkung
Wenn sich der Imaam den Turban wickelt um der Sunnah
Rasuululah's - salallahu alayhi wa salam - zu folgen,
oder zumindest eine Kopfbedeckung hat, wirkt er als Vorbild für die, die
hinter ihm beten. Hat der Imaam keinen Turban oder sonstige Kopfbedeckung
führt er die hinter ihm Betenden in die Irre. [Muhmmad Abu Bakr Müller]
Muss ich mein Gold
einstecken wenn ich unterwegs bin?
Nein, du darfst es auch in
der Hand tragen, doch Verlust und Verführung zum Diebstahl liegen nahe.
Muhhammad Abu Bakr Müller
Kann
Sunnah سنة zu
Waadschib واجِب werden?
.
Rechtlich gesehen nein, da Sunnah auch eine Rechtskategorie ist. Individuell gesehen ja,
denn die Sunnah zu befolgen ist eine Hilfe für den
Saalik (spiritueller
Wanderer) und um so mehr, wenn es sich um eine
Sunnah Muakkadah
handelt. So ist etwa
Tdahaarah
(rituelle
Reinheit) den Tag über zu erhalten eine
Sunnah Muakkadah, rein rechtlich gesehen aber nicht verpflichtend. Für den
Saalik (spiritueller
Wanderer) aber, kann diese Sunnah
zu waadschib
(verpflichtend) werden damit er seinen spirituellen Pfad nicht aus den Augen verliert.
Jede Sunnah ist eine Hilfe auf dem spirituellen Weg, wenn gleich sie zu befolgen wie glühende Kohlen in
der Hand erlebt werden kann und soziale Reibungen mit Folgen hervorrufen kann. Das
Selbe gilt etwa für das Tragenn einer
Kopfbedeckung (vorzüglich Turban), welche - rechtlich gesehen - eine
Sunnah
Muakkadah ist, doch für den
Saalik kann sie zu waasdschib werden.
Im Anpassungswahn an die Gebräuche
Ungläubiger haben sich viele Muslime längst der Kopfbedeckungen beraubt und das nicht nur auf der Strasse,
sondern auch während dem Ritualgebet.
Kulturusten
liefern als Rechtfertigung unsinnige Argumente: "Die Kleidung von
Rasuulullahs
sei ja nur arabische Kultur von damals gewesen und daher keine Sunnah und es wäre deshalb falsch,
Rasuulullahs
in seiner Kleidung nachzuahmen". Aus Sicht der Kulturisten wäre es
Sunnah, sich
der jeweiligen lokalen Kleidung anzupassen, denn Rasuulullah
hätte ja auch die selbe Kleidung getragen wie seine Feinde in Makkah. Diese
philosophische Behauptung
ist so, als ob Allah
nicht bestimmt hätte, wo und wie der Gesandte Gottes
lebte, welches Gewanḍ er trug und welche Sprache er sprach. Ahlu-s-Sunnah wa-l-Dschama'a
und insbesondere die Saalikiin unter ihnen, ahmen keineswegs
irgendeine "arabische Kleidung" nach, sondern die Kleidung von Rasuulullahs
soweit dies
ihnen möglich ist und das gilt besonders für das
Verhalten des Gesandten
Allahs
und die arabische Sprache,
obwohl seine Feinde auch Arabisch sprachen und gastfreundlich
waren usf.. In den Ländern, wo Muslime früher die Herzen der Ungläubigen öffneten wurde
alsbald die lokale Kleidung von den
Konvertiten im Sinne der Sunnah gewechselt und nicht umgekehrt, wie das heute in Europa geschieht,
wo sich Muslime zwecks "Integration" dem Lebensstil Ungläubiger anpassen. Wenn frühere
Gelehrte von der Anpassung der
Kleidung
in anderen Gebieten sprachen, dann war damit die Anpassung der
Kleidung
an die
dort lebenden Muslime
- welche der Sunnah folgten - gemeint, denn für Muslime war es nicht erlaubt
nach
Daar-ul-Kufr auszuwandern um dort zu bleiben. Äußeres ist nicht getrennt vom Inneren.
Der Luftballon platzt wenn man hinein sticht.
Muhhammad Abu Bakr Müller
Islaamlehrerin
ohne Kopftuch diskriminiert
Wer im Regen den
Schirm nicht aufspannt wird nass und was bringt es dem Nassgewordenen wenn er
sagt, dass das Nass werden die Schuld des Regens ist.
.
Man muss schon sehr dumm sein oder dumm spielen wen
man behautet, dass Kleidung und speziell aufreizende Kleidung von Frauen
keine Wirkung auf Männer habe, und Frauen Verantwortungslos wären für ihre
Kleidung.
Pakistans Regierungschef Imran Khan hat mit Äußerungen über die Ursachen von
Vergewaltigung für Empörung gesorgt.
Wer aber sind die Empörer?
Dem Sinn nach macht es
keinen
Unterschied ob Hemd oder Hose
auf den Boden hängen;
besonders im
Ssalaah
(Ritualgebet).
.
Das über die Knöchel
hängen lassen der
Kleidung ist eines der Zeichen
des Hochmutes, Stolzes und
Arroganz, auch wenn
es vielleicht nicht aus Hochmut
oder Arroganz geschieht;
sich selbst als "nicht
hochmütig" einzuschätzen,
das
ist Hochmut. Der Gesandten Allahs
hat sein Hemd nur bis
zum halben Waden
hinunterhängen lassen
und das "über die Knöchel
hängen lassen" untersagt. Die Absicht
zu haben,
den Anordnungen des
Gesandten Allahs
zu folgen, gehört zu den Grundlagen des Islaam.
.Nicht nur der Präsident der
islamischen Kirche trägt die echte Krawatte
zusammen mit einem unechten
Turban.
Ob man das weiß oder nicht, die Krawatte ist zum Symbol der
demokratischen Religion geworden. Der Turban hingegen ist Symbol und Ehre für
Muslime. Aber wie verwirrt ist jemand, der beides zugleich trägt, wobei die
Krawatte das Echte, Bleibende ist und der Turban, das Unechte, showbedingte. Eine Krawatte
ist dann echt wenn sie vom Träger gebunden wurde, also kein Klipp ist. Ein
Turban ist dann echt, wenn er vom Träger gebunden wurde und kein
Fertigprodukt (also kein Hut) ist. Das was echt ist (die Krawatte) lässt der Präsident halb
versteckt unterm Showumhang hervorschauen um sie nach seiner säkularen Show
wieder voll zu zeigen. Was aber unecht ist (sein Turban), den nimmt er nach
der säkularen Show wieder ab. Unwissenheit darf angenommen werden,
Lernfähigkeit ist nicht zu erwarten. In der Türkei ist der Islaam spätestens seit
Atatürk zu einer (säkularen) Kirche entstellt worden und bis heute so geblieben. Wie
also sollte dem türkisch geschulten Präsidenten auffallen, dass der
"anerkannte Islaam" Österreichs ebenfalls eine (islamrechtlich illegale)
Kirche ist. Da er und Gleichgesinnte dieses
schizophrene
Verhalten öffentlich zur Schau stellen, ist es ein großer Schaden für
die Muslime Österreichs und eine ständige Erniedrigung des Islaam bzw. der
Muslime, die mit dieser säkularen Show nichts zu tun haben wollen. Im
weitern ist die extrem säkulare Haltung dieser islamischen Kirche (IGGiÖ)
eine indirekte Terrorismusförderung, denn vor allem junge Burchen suchen
aufrichtig nach einer Lebensqualität, die in einer Kirche nicht gefunden
werden kann und so werden sie leicht in das falsche Gegenextrem, nämlich den
Wahabismus
bzw.
Salafismus
gedrängt, von dem sie dann hoffen, dass dies der richtige Weg zur echten
Lebensqualität sei. Siehe:
528 Das Pendel.
IGGiOe-Kopftuchtraegerinnen-in-Volksschulen-erhoben
... dümmer geht es nicht mehr! Es gibt keine Rückschlüsse
zu dem, was Allah und Sein Gesandter bestimmt haben. Die Kopfbedeckung ist
Pflicht und muslimische Kinder sollen das kennenlernen wie z.B. das Alphabet.
Studie: Radikalisierung vor allem in Internet
... mag teilweise stimmen, doch die wirklichen Ursachen für das was
"Radikalisierung" genannt wird, ist die natürliche Ablehnung der
Machenschaften bzw. Irrlehren der Islaamische Kirche (IGGiOe). Wer nämlich
den gelebten Islaam sucht, aber keine Kenntnis über die wahabitisch /
salafitische Irrlehre hat, der flüchtet von der IGGiOe zu den
Wahabiten /
Salafis - in der irrigen Meinung - dass diese den richtigen Islaam
praktizieren würden. Sie flüchten also von den Irrlehren der einen Sekte zur
den Irrlehren der anderen, womöglich mit guter Absicht. B'Iide Sekten (IGGiÖ und Wahabiten)
sind auf Grund ihren Irrlehren abzulehnen, auch
wenn beide - wie das bei allen Sekten der Fall ist - im Detail viele
richtige Dinge sagen oder tun mögen.
493
Der Turban ist die Würde des
Gläubigen.
Qur'aan: "In dem
Gesandten Allahs habt ihr
wirklich ein schönes Beispiel…“(Ahzab; 21) "Der Turban ist die Würde des Gläubigen, die Ehre des Arabers und wenn die Araber
ihren Turban ablegen werden sie ihre Ehre abgelegt
haben.“ (Hadiith -
Deylemi, 3/88, Nr.4247) ... Tabarani
überliefert in seinem Mudschem-i Kabir
von Aischa (Radiyallahu Anha):
„Als unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) zu
seinen Gefährten hinausging schaute er in das Wasser
und richtete seinen Bart und seinen Turban.“ Sich mit
dem Turban zu schmücken erhöht den Lohn speziell im
Gebet, da es zu Allahs Anordnungen gehört und wenn
sich ein Muslim den Turban bindet, so sollte er dies im Stehen tun
und mit der Basmallah beginnen. .......
Verhüllungsverbot: Bisher 50 Anzeigen
An der Pariser Oper ist eine voll
verschleierte Zuschauerin aus der laufenden
Vorführung geschickt worden. Der
stellvertretende Direktor der Oper an der
Bastille, Jean-Philippe Thiellay, sagte
gestern, die Frau sei in der Pause von „La
Traviata“ aufgefordert worden, den Schleier
abzunehmen oder zu gehen. Daraufhin habe ihr
Begleiter mit ihr das Opernhaus verlassen.Die Frau sei in der ersten Reihe direkt
hinter dem Dirigenten gesessen und sei bis
auf die Augen verschleiert gewesen. „Ich
wurde im zweiten Akt benachrichtigt“, sagte Thiellay über den Vorfall, der bereits
Anfang Oktober geschah. Einige Chorsänger
hätten erklärt, sie würden „nicht singen“,
sollte das Problem nicht gelöst werden. In Frankreich ist die Vollverschleierung
in der Öffentlichkeit seit 2011 verboten.
Bei dem Paar handelte es sich
Medienberichten zufolge um Touristen aus der
Golfregion. Der Vorfall sei ruhig und ohne
Zwischenfälle geklärt worden, sagte der
Vizedirektor. Das französische Kulturministerium
erklärte seinerseits, wegen des Vorfalls
werde nun an einer entsprechenden Mitteilung
an Theater, Museen und andere öffentliche
Institutionen gearbeitet. Diese müssten
gewährleisten, dass sich alle Besucher und
Zuschauer an das Gesetz halten.
Berets only! French far-right leader demands ban on
Muslim, Jewish headwear.
491
Kleider machen Leute
Eine unfertige Skizzioerung von Muhammad Abu Bakr Müller
- Ausbesserungen und/oder Ergänzungen sind
wahrscheinlich. ..... Möge Allah auf
Muhammad Mustafa
und auf seine Familie und seine Gefährten Seinen Segnen und Frieden kommen lassen
und Seiner
Ummah jegliche Furcht außer
der vor Ihm und die jegliche Hoffnung außer durch Ihn nehmen. .....
Amr ibn Schuayb überlieferte von seinem Vater und dieser von seinem
Grossvater (Radiyallahu Anhum), dass der Prophet
(Sallallahu alaihi wa sallam) sagte: „Wer anders
aussieht als wir, ist nicht von uns. Ähnelt nicht den Christen und
Juden.“ (Tirmizi, Isti’dhan: 7, Nr.2965, 5/56)
....... Islam-rechtliche Positionen einiger Gelehrter
(englisch).
426
Verschleierung ist Unterdrückung;
OK; aber was soll damit eigentlich unterdrückt werden?

417
Niqab gets Banned ??? And ???
...
As a child I was a keen reader of history so decades
ago in Pakistan I read about the story when Indian Soldiers (both Muslims &
Hindus) mutinied against the British Officers because new “Pattern 1853
Enfield Rifle” required the soldier to bite the cartridge open (to remove
the greased paper) and then loading the gun and firing it. The greased paper
was there to protect the ammunition from rust and excessive moisture. Rumour
spread that the grease actually came from PIG and COW both sacred to Muslims
and Hindus respectively, therefore Soldiers in the Indian Army rebelled and
killed some British Officers. .... by Anonymous
Frühere islamische Gelehrte wie Imam Abuu Hhaniifah,
Imam Malik, Imam al‑Shafiʿi
und Imam Ahmad ibn Hanbal betonten
übereinstimmend, dass Kleidung den Grundregeln der
Schar'iiah entsprechen muss (Bedeckung der ʿAwrah, keine
Durchsichtigkeit, keine übermäßige Zierde). Gleichzeitig sagten
viele Gelehrte, dass die Form und Art der Kleidung an
Kultur und Zeit angepasst werden darf, solange diese
Prinzipien gewahrt bleiben.
Diese Imaame stellten sich damals nicht vor, dass Muslime nach
Darul-l-Kufr auswandern und sich dem Kleidungsstil der Ungläubiger unterwerfen
würde; die Rede ist von der Anpassung unter Muslimen.